• Andrea Hohmann

Die fünf Freiheiten

Es gibt Texte, die sind so ausdrucksstark und verständlich formuliert, dass es (fast) nichts mehr hinzuzufügen gibt.

Die Freiheit, das zu sehen und zu hören, was im Moment wirklich da ist,

anstatt was sein sollte, gewesen ist oder erst sein wird.

Die Freiheit, das auszusprechen, was ich wirklich fühle und denke,

und nicht das, was von mir erwartet wird.

Die Freiheit, zu meinen Gefühlen zu stehen,

und nicht etwas anderes vorzutäuschen.

Die Freiheit, um das zu bitten, was ich brauche,

anstatt immer erst auf Erlaubnis zu warten.

Die Freiheit, in eigener Verantwortung Risiken einzugehen,

anstatt immer nur auf Nummer sicher zu gehen und nichts Neues zu wagen.

Virginia Satirs "Fünf Freiheiten" bringen zum Ausdruck, wie wir unsere Ressourcen nutzen und wie wir kreativ wählen können. Viel öfter können wir wählen, als wir es tatsächlich tun oder glauben tun zu können. Vielleicht nicht im Außen, doch wir können fast immer wählen wie wir mit den Lebensumständen umgehen wollen. Und da helfen die fünf Freiheiten.

Ja, es braucht Mut und auch Training diese Freiheiten zu leben. Wie oft halten uns einengende Glaubensmuster davon ab, genau diesen Mut aufzubringen?

So wie wir alle das ein oder andere gelernt haben, können wir auch diese Freiheiten in kleinen mutigen Schritten erlernen. Das Zauberwort heißt: „Dranbleiben“ – selbst dann, wenn mal nicht alles perfekt läuft.

Wie wäre es, wenn du dir die Erlaubnis gibst, diese Freiheiten in dein Leben zu integrieren? 

Was wird sich ändern?

Judith Menne und Andrea Hohmann

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