• Andrea Hohmann

Frage der Woche 12

Frühjahrsputz - gut für die Seele ....

.... Wenn es morgens endlich wieder heller wird, die Tage sonnig sind und die ersten Knospen an den Bäumen sprießen, steht für viele Menschen der Frühjahrsputz an. Mit dem Einmotten der Wintergarderobe, mit frisch gewaschenen Vorhängen und grundgereinigten Teppichen wird dem Winter Lebwohl gesagt. Und nebenbei werden alte, nicht benötigte Dinge entsorgt.

Mit der Zeit sammelt sich nicht nur materieller, sondern ebenso emotionaler Ballast an. Vielleicht hängen wir den falschen Prinzipien hinterher, haben mit einem Problem noch nicht abgeschlossen oder wir schieben eine unangenehme Angelegenheit immer noch vor uns her. Dieser emotionale Ballast ist wie ungeputzte Scheiben, wir sehen die Schönheit der Welt nicht mehr.

Aufgeschobenes belastet uns, kreist immer wieder durch unseren Kopf, hindert uns daran unserem Herzen zu folgen und unsere Träume zu leben.

Beginnen wir im Außen Ordnung zu schaffen, wirkt das auch im Inneren. Aufräumen und entrümpeln schafft Freiraum – nicht nur in den eigenen vier Wänden, sondern vor allem in unserem Geist. Es spielt keine Rolle, ob wir eine Schublade aufräumen oder unseren Kopf, es geht immer um die großen Themen wie Loslassen, Entscheidungen treffen, Veränderung leben, Prioritäten setzen.

Trennungen sind immer schmerzhaft. Ob wir uns von einer geliebten, aber nicht mehr passenden Bluse trennen oder von einer lieb gewonnenen aber schädlichen Gewohnheit lassen sollen. So geht das äußere Aufräumen auch immer Hand in Hand mit dem inneren Aufräumen.

Überflüssiges wird nicht nur in der Wohnung, sondern auch in unserem Leben erkannt. Wir nehmen Abschied von Dingen, die einmal wichtig für uns waren und sagen in dem Moment „JA“ zu unseren Wünschen, Zielen und der jetzigen Lebenssituation.

Aufräumen hilft uns, uns von Denkmustern, eingefahrenen Verhaltensweisen oder gar Personen zu trennen. So ebnen wir den Weg fürs Neue und leiten so ein Wachstum unserer Persönlichkeit ein.

Hilfreich beim seelischen Frühjahrsputz kann es sein, eine Art innere Inventur zu betreiben.

Die von uns, seit Januar, gestellten Fragen helfen bei der Inventur. Die Fragen regen an, über uns und unseren „Besitz“ nachzudenken.

Während des Schreibens sind bei uns einige Dinge verabschiedet worden.

Wir wünsche allen viel freien Raum  für die Herzenswünsche :)

Judith Menne und Andrea Hohmann

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Andrea Hohmann Gesundheitspraxis

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