• Andrea Hohmann

Frage der Woche 33

Wer will ich sein?

Wer bin ich?

Wer will ich werden?

Es gibt Fragen, die uns in diversen Erfolgsbüchern regelmäßig begegnen, und uns immer wieder zur Weiterentwicklung herausfordern.

Wer will ich sein? - Wer bin ich? - Wer will ich werden?

Auf den ersten Blick wirken die Fragen identisch, unterscheiden sich kaum voneinander.

Tatsächlich macht es einen großen Unterschied, welche der Fragen wir uns stellen.

Warum macht die Fragestellung so einen Unterschied?

„Wer will ich sein?“

Stellen wir uns die Frage „Wer will ich sein?“ bedeutet das, dass wir jemand anderes sein könnten, als der der wir gerade sind. Von jetzt auf gleich. So wie bei einem Schauspieler verleitet sie dazu, eine Rolle zu spielen. Oder einem Bild zu entsprechen, das andere gerne in uns sehen möchten.

„Wer bin ich?“

Die Frage „Wer bin ich?“ ist gut, denn sie animiert uns zur Selbstreflexion. Durch diese Frage lernen wir unsere Stärken und Schwächen kennen und bekommen damit die Möglichkeit, diese anzunehmen.

„Wer will ich werden?“

Die Frage „Wer will ich werden?“ ist ein großer Schritt weiter. Sie setzt voraus, dass wir uns mit unseren Stärken und Schwächen kennen. Denn nur, wenn wir unseren Ausgangspunkt kennen, können wir auch ein Ziel benennen und einen neuen Kurs bestimmen.

Stellen wir uns diese Frage, betrachten wir das Leben als Prozess. Wir haben Klarheit über unsere Werte, Bedürfnisse und Wünsche. Wir wandern selbstbestimmt auf unserem Lebens-Weg – entwickeln uns weiter.

Gleichzeitig fordert diese Frage eine demütige Haltung. 

„Ich bin noch nicht so weit, doch ich bin auf dem Weg!“

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Andrea Hohmann Gesundheitspraxis

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