• Andrea Hohmann

Frage zu Woche 14

.... Innerer Frieden – was bedeutet das für mich und wie kann ich ihn bekommen?

„Innerer Frieden beginnt in dem Moment, wo du entscheidest, Ereignissen oder anderen Menschen nicht zu erlauben, deine Emotionen zu kontrollieren.“

Pema Chodron

Innerer Frieden ist ein Gefühl, das von innen heraus kommt - eine Haltung gegenüber den Dingen und Ereignissen, die um uns herum geschehen.

So unterschiedlich wir alle sind, so individuell ist auch die Beschreibung für den inneren Frieden.

In sich ruhen - Geborgen sein - Im Einklang sein - So sein können – Gelassenheit - frei von Erwartungen - Annahme – Gleichgewicht – Glück – Harmonie – Respekt

„Was bedeutet innerer Frieden für mich?“

Verspüren wir den inneren Frieden,

haben wir nicht das Bedürfnis uns und andere zu verurteilen.

genießen wir den Moment, statt zu grübeln und uns Sorgen zu machen.

sagen wir „Ja“ zu dem was ist, ohne zu vergleichen und zu kritisieren.

Sind wir im Vertrauen, statt in der Angst und Kontrolle.

Sind wir bei uns, ganz da und präsent.

Lachen wir.

sind dankbar.

sind offen für Neues.

finden Lösungen.

Es ist nicht immer leicht, im inneren Frieden zu leben, doch wir können lernen, den Frieden immer öfter zu spüren und zu leben.

Für uns ist dafür die „Annahme“ ein wunderbarer Weg zu innerem Frieden.

Annahme bedeutet, dass wir „Ja“ sagen, zu dem was ist. „Ja“ sagen zu uns, so wie wir sind. Wir müssen die Dinge oder Situationen nicht gutheißen, nur sagen: „Aha, so ist das.“

Von dieser Position aus, gibt es vieles zu entdecken. Neue Denkweisen, neue Lösungen, neue Menschen und vielleicht seine eigenen, wirklichen Bedürfnisse und Interessen. Indem wir innehalten, offen sind und annehmen was ist, reagieren wir nicht wie wir es schon immer getan haben, sondern geben uns die Möglichkeit für ein neues Verhalten.

Nicht leicht ist die Annahme, wenn es um Gefühle geht, besonders die schmerzhaften. Akzeptieren wir ein negatives Gefühl, geben wir ihm die Erlaubnis, wieder zu verschwinden. Gehen wir in den Widerstand, halten wir stattdessen das Gefühl fest, es verfolgt uns solange, bis wir es schlussendlich doch akzeptieren müssen.

„Manches wird erst gut, wenn wir es gut sein lassen.“

Ernst Ferstl

Mit Dankbarkeit zum inneren Frieden

Ein weiterer Weg zum inneren Frieden ist Dankbarkeit. Für das dankbar sein, was wir haben, weckt Zufriedenheit. Erinnern wir uns immer wieder an Fähigkeiten, Gesundheit und Besitz, welches wir haben und sind einfach dankbar, dann beenden wir das Spiel des Vergleichens und sind im inneren Frieden.

Und dankbar können wir für vieles sein - jeden Tag aufs neue. 

Wir alle sind Meister die üben :)

Wir wünschen allen viele Momente des inneren Friedens.

Judith Menne und Andrea Hohmann

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Andrea Hohmann Gesundheitspraxis

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