• Andrea Hohmann

Today is a good day for a good day

Wie wäre es, wenn wir uns dafür entscheiden, dass der heutige Tag ein guter Tag ist?

Was ändert sich, wenn wir uns morgens dazu entschließen einen guten Tag zu haben?

Die Art, wie wir den Tag beginnen, beeinflusst unsere Erlebnisse, die wir an dem Tag haben werden. Entscheiden wir uns, dass der heutige Tag ein guter Tag wird, sind wir resistenter gegenüber negativen Einflüssen. Statt wie gewohnt über Unannehmlichkeiten zu nörgeln, legen wir den Fokus auf das, was gut läuft. Denn wir haben ein Ziel, einen guten Tag zu haben.

Eine positive Einstellung zu dem Tag zieht sich wie ein roter Faden durch den Tag.

Ich glaube, wir werden neugierig und offen sein für das, was uns der Tag bringt. Können die Welt mit Kinderaugen betrachten, Routiniertes verändern und neue Wege gehen. Die Entscheidung einen guten Tag zu haben ist wie ein kleiner Urlaub an einem fremden Ort. Wir gehen bewusster durch den Tag, genießen die Tasse Kaffee wie im Urlaub.

Morgenstund hat Gold im Mund

Am Morgen sind wir entspannt und aufnahmefähig. Das Aufwachen am Morgen ist wie eine kleine Geburt zu betrachten. In dem sicheren und geschützten Bett aufgewacht, haben wir einen neuen Tag zur Verfügung. Viele Stunden, die wir füllen können. Beginnen wir die ersten Momente unseres Tages bewusst positiv, entscheiden wir uns für einen guten Tag, dann haben wir unseren ersten Energiebooster schon integriert.

Was sind deine Kriterien für einen guten Tag?

Ich habe diese Frage einigen Menschen in meinem Umfeld gestellt und damit für Irritationen gesorgt.

Es lohnt sich, sich diese Frage selbst zu stellen.

Jeder Tag enthält viele Stunden, die gefüllt sein können mit den unterschiedlichsten Momenten und Situationen, mit Menschen, mit Handlungen. Doch wie häufig sind die 24 Stunden schon prall gefüllt und verplant, bevor sie überhaupt begonnen haben. Wir machen Pläne, To-do-Listen etc. Und wenn wir nicht alles schaffe, was wir uns vorgenommen haben, wenn uns Verspätungen, ein Stau oder andere Unannehmlichkeiten passieren, dann ärgern wir uns über den „verkorksten“ Tag.

Das Geheimnis guter Tage liegt darin, dass sie aus unserem Inneren, unserem Denken entstehen.

Das Leben ist so bunt, vielfältig und wunderbar. Doch die Routine des Alltagslebens gerät allzu leicht zum eintönigen Trott, in dem man die schönen und aufregenden Seiten des Lebens vergisst.

In der Bahn sitzen und eine Mutter dabei beobachte, wie sie mit ihrem Sohn die Straßenbahnen bewundert, ein älteres Ehepaar erleben, wie es liebevoll miteinander umgeht, in Ruhe, mit Genuss den Kaffee zelebrieren, einfach die Farben des Herbstes auf sich wirken lassen ….

Durch die einfache Entscheidung am Morgen einen guten Tag zu haben, werden wir aufmerksamer für das Schöne, das Liebevolle und damit für das Wesentliche.

Und so kann jeder Tag zu einem guten Tag werden.

Genießt viele gute Tage!

Ich habe Zeit

Wann haben Sie den Satz das letzte Mal ausgesprochen?

Oder warten Sie auch darauf, endlich Zeit zu haben oder zu bekommen?

Zeit ist immer da, sie wartet einfach ab und schaut, wie wir sie füllen.

Wer Zeit haben will, der darf sie sich nehmen und füllen.

Ganz einfach – eigentlich 😉

Sich Zeit nehmen, bedeutet, dass wir den Dingen in unserem Leben einen Wert geben, es für wichtig erklären.

Es bedeutet, dass wir uns abgrenzen und an den richtigen Stellen „Ja“ oder „Nein“ sagen.

Es bedeutet auch, dass wir einen Blick für das uns Wesentliche behalten und damit dem Zuviel, das in vielen Bereichen unseres Lebens eingezogen ist, keinen Raum geben.

Es bedeutet, in manchen Dingen von einem, nie zu erreichenden, Perfektionismus Abschied zu nehmen. Es gibt einfach Lebensbereiche, da werden wir nie fertig, einfach weil Leben drin ist. Es landete immer wieder Arbeit auf unserem Schreibtisch, Mitarbeiter und Kollegen haben immer Fragen, Wäsche wird schmutzig und die Pflanzen im Garten wachsen, gedeihen und benötigen Pflege.

Möchten wir mehr Zeit, sei es für Freunde, Reisen, Kultur oder einfach ein Buch zu lesen, ist es an der Zeit seine Wahlen und getroffene Entscheidungen zu überdenken.

Mit unseren Wahlen und Entscheidungen bestimmen wir immer wieder selbst, ob wir für etwas Zeit haben oder nicht. Ja, wir haben alle einmal Wahlen getroffen, für einen Job, für Kariere, Haus und Garten, Sport oder Familie. Das bedeutet, dass diese Wahlen uns ständig begleiten und unsere Prioritätenliste beeinflussen.

Habe ich mich für Familie und Kinder entschieden, dann habe ich mich auch für die dazugehörigen Aufgaben entscheiden und damit für andere Dinge nicht mehr die Zeit.

Habe ich mich für Karriere entschieden, dann habe ich mich auch für die dazugehörigen Aufgaben entscheiden und nicht mehr genug Zeit für andere Dinge.

„Keine Zeit“ ist keine Tatsache, sondern eine Entscheidung

Doch so einfach ist es auch nicht. Das Leben geht weiter, wir bekommen neue Ideen, neue Möglichkeiten. Frühere Entscheidungen scheinen nicht die richtigen oder wir haben nicht alle Konsequenzen bedacht. Durch die Medien werden uns die vielen Spielarten des Lebens schnell gezeigt. Wir werden verführt, zum Reisen, zum Shoppen und haben wollen.

Viele technische Geräte bieten uns die Erlösung. Wir können damit noch schneller etwas erreichen, mehr schaffen, mehr leisten.

Doch den Satz „Ich habe Zeit“ hören wir weiterhin sehr selten.

Wie wäre es, wenn wir den Satz: „Ich habe keine Zeit.“ Nicht mehr als Ausrede benutzen, sondern stattdessen die Verantwortung für unser Tun übernehmen und sagen: „Das war mir bisher noch nicht wichtig genug.“

Ich glaube, dass wir beginnen werden vieles zu überdenken. Handlungen, Termine oder Pflichten hinterfragen. Indem wir die Schuld, für nicht gelebte Träume und Wünsche, auf die fehlende Zeit schieben, behandeln wir uns selbst und auch die Anderen nicht fair und ehrlich.

Wir haben Zeit für alles, was wir wirklich wollen. Es sei denn, wir tun zu viel Dinge, die wir vermeintlich müssen.

Das Ende eines Jahres ist ein guter Zeitpunkt einmal Revue passieren zu lassen.

Sich die Zeit zu nehmen, um Altes aus dem Leben zu verabschieden und dem Neuen Zeit und Platz einzuräumen.

Judith Menne und Andrea Hohmann

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